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Schweinfurter Markt
02. November 2003

Reise an den Anfang

Werneck - Island - eine nahezu menschenleere Insel, deren gewaltige Wasserfälle, kalbende Gletscher und hochaktive vulkanische Gebiete den Reisenden scheinbar an den Anfang der Schöpfungsgeschichte versetzen.

Rudolf Vollmuth versucht durch seine Bilder die Faszination der Einsamkeit und Urgewalt dieser Insel widerzuspiegeln. Die Reise in das Land der Trolle und Elfen führt auf der Ringstraße einmal um die Insel, zum Gletscher Vatnajökull mit dem Gletschersee Jökulsärlon, zu den warmen Quellen von Landmanalaugar, zum Geysir Strokkur, vorbei an schwarzen Stränden bis zu den vulkanisch hochaktiven Zonen von Kraflal.

 
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25. Oktober 2004

Urgewalten und Einsamkeit

Werneck (GERI) "Island - Eine Reise an den Anfang" nennt sich eine Diavision, die Rudolf Vollmuth am Sonntag, 2. November, um 19.30 Uhr im Katholischen Pfarrheim von Werneck zeigt. Als Mitglied der Hergolshäuser Gruppe "PhoTon" tritt Vollmuth damit mit seinen Bildern erstmals an die Öffentlichkeit.

Eingefangen hat der Hobbyfotograf die Einsamkeit und Urgewalt dieser nahezu menschenleeren Insel am Polarkreis in Bildern von gewaltigen Wasserfällen, kalbenden Gletschern und hochaktiven vulkanischen Gebieten, die in die Frühzeit der Erdgeschichte zurück versetzen. Die Diavision wird kommentiert von Christel Vollmuth.

 
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28. August 2003

In die Wüste nur mit einheimischen Führer - Interview

Das Geiseldrama in der Sahara, bei dem 15 Europäer ein halbes Jahr von Rebellen festgehalten wurden, wirkt sich auch auf das Reiseverhalten des passionierten Sahara-Reisenden Harald Kraus aus Hergolshausen aus. Er besuchte selbst schon zahlreiche Male Südalgerien, Mali und Niger.

Frage: Welche Auswirkungen hat die aktuelle Situation in Algerien und Mali auf ihr Reiseverhalten?

Harald kraus: Meine Reisen in diese Region führe ich immer mit einem Führer vom Stamm der Tuareg durch, der für meine Sicherheit alles tut und für den reibungslosen Ablauf der Tour sorgt. Meine im Oktober geplante Algerienreise ist jedoch abgesagt worden, da von diesen Ländern keine Visa mehr ausgestellt werden. Das Auswärtige Amt in Deutschland warnt jetzt zudem noch vor Reisen in die Region. Auch alle von meinem Reiseorganisator Abdelkader Touhami geplanten Reisen für dieses Jahr sind storniert worden. Abdelkader Touhami ist ein Tuareg-Mann, der in Algerien und Mali ein hohes Ansehen unter den Einheimischen genießt und in dessen Obhut ich mich sicher fühle. Doch viel schlimmer sind die Auswirkungen für die Region. Reisen in diese Länder bringen vielen Menschen Arbeit, die jetzt wegfällt. Für die Menschen dort ist das verheerend.

Haben die Touristen Ihrer Meinung nach Fehler gemacht, die diese Geiselnahme zur Folge hatte?

Kraus: Ja. Sie reisten mit keinem einheimischen Führer. Die Wahrscheinlichkeit, dass mit einem in diesem Gebiet anerkannten Führer etwas passiert, ist sehr gering. Die Führer, wie zum Beispiel die Tuareg, sind Männer, die von der Bevölkerung akzeptiert werden, einen Arbeitgeber darstellen und großen Einfluss haben. Selbst Rebellen akzeptieren die Tuareg. Mit einem einheimischen Führer ist die Gefahr auf ein sehr geringes Maß reduziert.

Ist Ihnen schon mal ähnliches widerfahren oder sind Sie schon mal mit Rebellen in Berührung gekommen?

Kraus: Vor Jahren gab es einmal einen Zwischenfall im Niger. Bei der Durchquerung des Air-Gebirge tauchten Rebellen auf, die mit ihren Kalaschnikows in die Luft feuerten. Doch als die Rebellen merkten, dass unsere Gruppe mit Tuareg unterwegs war, sind sie wieder verschwunden. Sonst gab es auf meinen Reisen noch nie solcherlei Zwischenfälle.

Wie wird bei solchen Reisen für Ihre Sicherheit garantiert?

Kraus: Dadurch dass ich mit einem Tuareg reise, fühle ich mich sicherer. Außerdem werden Aufenthalts- und Lagerplätze möglichst so gewählt, dass sie schwer zugänglich sind und die Gruppe nur sehr schwer gesehen werden kann. Außerdem werden alle Reiseteilnehmer immer darauf hingewiesen, zusammen zu bleiben, auch ihr Nachtlager nicht irgendwo aufzuschlagen. Gebiete mit Rebellen oder anderen Gefahren werden ansonsten gemieden.

Ist es nach Ihrer Meinung gerechtfertigt, dass die Touristen jetzt sich am Lösegeld beteiligen müssen?

Kraus: Ich vermute mal, dass die Touristen von der Gefahr keine Ahnung hatten, da die Gegend auch von Seiten der Behörden als sicher eingestuft wurde. Deshalb halte ich nichts davon, das die Reisenden sich an der Zahlung beteiligen. In anderen Ländern gibt es oft Zwischenfälle mit Drogen, bei denen sich die Regierung für Urlauber einsetzen muss. Bei dieser Geschichte konnte das auch keiner im Voraus absehen. Nach meiner Meinung ist es ungerechtfertigt, die Urlauber jetzt abzukassieren, es sei denn sie verdienen durch Interviews und Talk-Shows große Geldsummen.

Fahren Sie in der nächsten Zeit wieder in die Sahara?

Kraus: Mein nächster Trip wäre ja im Oktober nach Südalgerien gegangen. Doch nachdem jetzt die Geiseln wieder frei sind, hoffe ich, dass im Januar wieder eine neue Reise geplant wird, an der auf jeden Fall teilnehmen werde. Im übrigen bin ich Mitglied der Fotografengruppe PhoTon und zeige im Rahmen dessen am 12. Oktober meinen Diavortrag "Sahara" im Schweinfurter Naturfreundehaus. Auf meinen Reisen habe ich viel Material ansammeln können, so dass ein Vortrag daraus entstanden ist.

 
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14. August 2003

Bilderreise in alle Welt

Schweinfurt (ANN) Zweimal Diashows der Gruppe "PhoTon" bietet die Disharmonie am Wochenende open air an. Am Freitag, 15. August, um 22 Uhr heißt es an der Gutermannpromenade "In 90 Minuten 1x um die Welt". Darin versucht Harald Kraus, nicht nur die Bilder in den Vordergrund zu stellen. Auf Information wird weitgehend verzichtet. Stattdessen wird diese "Audio-Visuelle Diashow" von mederner, mitreißender Musik begleitet. Bilder aus Syrien, Libanon, Jordanien, Thailand, Singapur, Malaysia, Hong Kong, Neuseeland, den Malediven, Tahiti und den USA sind zu sehen. Doch Schwerpunkt dieser Traumreise ist der Schwarze Kontinent. Hier in Afrika durchqueren die Zuschauer Länder wie Namibia, Südafrika, Simbabwe, Kenia und Tansaniea, wo der höchste Berg Afrikas, der Kilimandscharo erklommen wird. Harald Kraus' Leidenschaft für die Wüste erkennt man, wenn man seine beeindruckenden Fotografien sieht. In Staaten wie dem Tschad und Libyen wird die Exotik dieser Saharaländer spürbar.

Am Samstag, 16. August, 22 Uhr, heißt das Thema an der Gutermannpromenade "Irland - Die grüne Insel". Ein sinnliches Erlebnis, nicht nur für Irlandliebhaber, verspricht die Gruppe "PhoTon" in Form einer weiteren AV-Diashow in Überblendtechnik und auf Großleinwand. Sie wird von Andreas Pfeuffer live kommentiert und ist mit traditioneller irischer Musik unterlegt. Zu sehen sind Bilder der Hauptstädte Dublin und Belfast, den Wicklow Mountains, der Nord- und der Westküste mit den Höhepunkten Giant's Causeway und Donegal, sowie Achill-Island und der Halbinsel Dingle.

Festgehalten sind natürlich auch viele Pubs, geschichtsträchtige Klöster und Ruinen. Des weiteren werden die prähistorischen Schätze dieser Insel am Rande von Europa gezeigt, wie Newgrange, Cèide Fields und Carrowmore.

 

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15. Januar 2003

Türkischer ABend mit Bild und tanz

hergolshausen (CM) Die Karawanenherberge Alarahan, das Tuffsteingebierge, Fels- und Höhlenkirchen, die Sinterterassen von Pamukkale, die Kulturschätze von Ephesus, die Dünen von Patara sowie die Stadt Istanbul - all diese einzigartigen Schätze der Türkei und Anatoliens kann man am Samstag, 18. Januar, um 1930 Uhr, im Sportheim in Hergolshausen bei einem Diavortrag von Dietmar Amrhein entdecken. Als Höhepunkt des Abends präsentiert die orientalische Tanzformation Nudzum Sahara (Wüstensterne) klassischen orientalischen Tanz, Folklore und aktuelle poppige Stücke sowie Trommelsoli. Karten gibt es im Vorverkauf bei Photo Porst in Schweinfurt und bei Kamelion in Schwebheim.

 
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10. Januar 2003

Sterne der Wüste zur Dia-Vision

Hergolshausen (GERI) Keine drei Monate nach dem Sahara-Vortrag der Gruppe PhoTon stehtam 18. Januar ab 19.30 Uhr mit einem Türkischen Abendim sportheim von Hergolshausen ein kulturelles Event auf dem Programm, bei dem PhoTon als Veranstalter fungiert.

Im Mittelpunkt steht eine Diavision von Dietmar Amrhein, dessen Bilder "mit der einzigartigen Faszination des Mittelformats" auf eine Entdeckungsreise in die Türkei mitnehmen. Neben den schönsten Plätzen Anatoliens werden die Sehenswürdigkeiten von Instanbul, die Karawanenherberge Alaxahan, das Tuffsteingebirge, Fels- und Höhlenkirchen, die Sinterterrassen von Pamukkale sowie die Kulturschätze von Ephesus und die Dünen von Patara auf eine zwöfl Quadratmeter große Leinwand zu sehen sein.

Ein Höhepunkt ist der Auftritt von Nudzum Sahara (Wüstensterne) unter der Leitung von Moona (Eva Streit). Die zwölfköpfige Tanzformation zeigt klassisch orientalische Tänze, Folklore und aktuelle Stücke, wobei traditionelle Stile mit modernen Elementen verchmelzen.

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Andreas Pfeuffer Harald Kraus Rudolf Vollmuth Moeraki Boulders - Neuseeland