Wasserfälle und Vulkane
(hr) „Island – eine Reise an den Anfang“ lautet der Titel eines Diavortrages von Christel und Rudolf Vollmuth (PhoTon) am Sonntag, 24. Februar, um 19 Uhr in der Alten Kirche in Wernfeld. Am nordwestlichsten Rand Europas gelegen, hoch oben im Atlantik, trägt die Insel den kältesten aller Namen: Island – Eisland. Berühmt für ihren heißglühenden Untergrund galt die nahezu menschenleere Insel lange als sagenhaftes Ende der bewohnbaren Welt. Gewaltige Wasserfälle, kalbende Gletscher und aktive vulkanische Gebiete versetzten den Reisenden scheinbar an den Anfang der Schöpfungsgeschichte. Rund 70 Minuten lang nimmt Vollmuth sein Publikum auf eine Reise mit und unternimmt live den Versuch, die Einsamkeit und Urgewalt dieser Insel widerzugeben. Die geographischen Gegebenheiten Islands geben den Rahmen des Vortrags vor: Wer Island mit dem eigenen Auto bereisen will, muss sich zwangsläufig mit dem Schiff nähern. Und so steigen auch die Zuschauer mit dem Fotografen am Anlegehafen Seydisfjördur aus, um die Rundreise zu beginnen. Doch bewusst verzichtet der Vortrag auf das typische Abarbeiten der bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Thematische Blöcke lassen die Insel lebendig werden und zeigen den widersprüchlichen Charakter. Vom brodelnden Vulkan Vatnajökull, der 1996 halb Island verwüstete, bis hin zum Godafoss, dem größten der berühmen Wasserfälle. Neben der Überblendtechnik, die zeitlich auf die musikalischer Untermalung abgestimmt ist, stehen vor allem die großformatigen Bilder im Mittelpunkt. Was Vollmuth auf 300 Dias festgehalten hat, lädt nicht nur zum Staunen ein. Der Vortrag selbst ist eine Reise, heißt es in der Pressemitteilung. [Original] |